ASHIA schwimmt wieder

Donnerstag, 22. Juni 2017
Nach dem Frühstück räumen wir das Apartment und stellen alles ins Auto, zu irgend etwas muss es ja gut sein! Inzwischen haben zwei Mann angefangen den Rumpf zu polieren. Da die Marina uns im Nacken sitzt, dass ASHIA ins Wasser soll, sie benötigen den Stellplatz, wird das Polieren wohl am Liegeplatz fertig gemacht werden müssen. Dazu ist es aber nötig, am Heck zu beginnen, das ist nämlich im Wasser nicht mehr zu erreichen! Also muss das Gerüst wieder umgebaut werden, und das kostet wieder Zeit. Effektivität und vorausschauendes Denken sucht man hier vergebens!
Armin liebäugelt schon seit zwei Tagen mit einem Mercury 9.9 PS Zweitakter-Außenborder. Unser Yamaha 9.9 PS Viertakter, den wir AURORA POLARIS in Panama abgekauft haben, ist zwar von der Leistung her ebenbürtig, aber mit fast 40 kg viel zu schwer. Der Zweitakter wiegt etwa die Hälfte! In Europa werden sie nicht mehr verkauft, hier sieht man sie überall. Der Mercury ist günstig zu bekommen, den Yamaha kaufen sie uns zu einem guten Preis ab, so kommt der Deal zustande. Endlich keine Rückenschmerzen mehr nach der Montage des Außenborders!
ASHIA schaukelt in den Gurten des Krans, damit der Kielboden, auf dem sie stand, und auch die Auflageflächen der Stützen gestrichen werden können. Wir verbringen die Wartezeit in der Rhum-Ba. Leider liegt der Geldbeutel unerreichbar oben an Bord. Inzwischen sind wir aber so bekannt in der Kneipe, dass wir bis zum Abend Kredit bekommen.
Am Nachmittag, kurz vor Feierabend, senkt der Kranfahrer ASHIA dann vorsichtig wieder zurück in ihr nasses Element und wir fahren zum Liegeplatz. Jetzt ist erst mal Deck-Schrubben angesagt! Die weißen Abdeckungen des Laufdecks sind schwarz vom Werftschmutz, das ganze Schiff ist total verstaubt. Armin packt den Kärcher aus und die schwarze Brühe fließt vom Boot. Nicole putzt und räumt unten. So können wir unser Zuhause bis zum Abend wieder in einen halbwegs ordentlichen Zustand versetzen.
Natürlich geht es zum Abendessen in die Rhum-Ba. Die netten jungen Damen erwarten uns schon, haben den Tisch, an dem wir meistens sitzen, schon gedeckt und das „Reserviert“ Schild aufgestellt. Zwei eiskalte Fidschi-Gold werden serviert, kaum dass wir sitzen! Das ist Service!

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