Im Lions Park

Montag, 27. November 2017
Heute verlassen bis auf ASHIA und TOUJOURS BELLE alle anderen den Hafen um nach Mozzel Bay weiter zu segeln. Wir haben Zeit, wollen auch noch die Großkatzen sehen. Im Marinabüro empfiehlt man uns den kleinen Seaview Predator Park in der Nähe von Port Elizabeth. Wir sind das erste Auto, das gegen 1000 in den Park einfährt. Auf einer schmalen, einspurigen Sandpiste geht es wieder durch das bergige Gelände. Die Vegetation hier ist dichter und noch stacheliger als in Addo. Wir sehen wieder Warzenschweine, Kudus und Impalas. Als wir um eine Ecke biegen liegt vor uns ein weites Areal mit einem Wasserloch, an dem zwei junge Giraffen stehen. Wir sind mehr erschrocken als die Tiere! Die stehen dicht nebeneinander, reiben die Hälse aneinander, schmusen regelrecht und lassen sich durch uns nicht stören. Nach einiger Zeit erreichen wir einen Parkplatz. Hier ist das Areal der Löwen und Tiger. Einzeln oder in kleinen Gruppen sind die großen Raubkatzen in riesigen Gehegen untergebracht. Offensichtlich sind sie satt und zufrieden, denn sie dösen alle am Boden oder auf hohen Plattformen aus Holz. Jedes Gehege ist mit einem doppelten Zaun und Elektrozaun gesichert. Zwei der Löwen und ein Tiger liegen aber so dicht am Zaun, dass wir ein paar schöne Fotos machen können. Ihre Tatzen sind groß wie Unterteller! Der Tiger räkelt sich wie unsere Katzen, wenn sie gekrault werden wollen. Zwar sind die Tiere nicht in Freiheit, aber wir freuen uns doch, sie so nah sehen zu können. Ein Stück weiter liegt ein nettes Restaurant und daneben ein kleiner Zoo, bzw. eine Aufzuchtstation. Hier leben zur Zeit drei junge Luchse, ein Puma, ein Leopard und ein schwarzer Panther. Außerdem sehen wir Meerkatzen. Auch dieser Ausflug hat sich wieder gelohnt.
Auf dem Rückweg besuchen wir die große, offenbar erst vor kurzem eröffnete Bay West Mall. Im Zentrum befindet sich eine Ansammlung von Schnellrestaurants, außen herum über zwei Etagen liegen die Geschäfte, diesmal nach Warenangebot zusammengefasst. Im Supermarkt holen wir frisches Obst und finden tatsächlich ein echtes dunkles Roggenbrot!
Zum Abendessen geht es auf Empfehlung von TULLA MHOR in die Stanley Street. Hier liegen mehrere gute Restaurants nebeneinander. Wir entscheiden uns für das Asada Steak and Fish, sind uns aber einig, das Steak gestern war besser!

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