So tickt Südafrika!

Samstag, 2. Dezember 2017
Victor hat uns angewiesen, sofort nach der Ankunft in Kapstadt einzuklarieren, sonst könnte es teuer werden und Ärger geben. Also machen sich Thomas und Armin gleich nach dem Frühstück auf den Weg. Das Marinabüro ist geschlossen, öffnet erst am Montag wieder, damit bekommen wir auch die elektronischen Türöffner für die Sanitäranlagen und die beiden Tore zum Gelände nicht. Dann geht es ca 3km zu Fuß durch das Hafengelände zu dem Gebäude, in dem der Zoll (Customs) untergebracht ist. Zunächst heißt es, das ist alles total verkehrt, Schiffe und Crews müssen in den RCYC (Royal Cape Yacht Club), denn nur dort könne einklariert werden! Am nächsten Schalter ist man dann einverstanden, dass hier einklariert wird. Thomas gibt sein ausgefülltes Formular ab, fertig. Armin hat dieses Formular nicht, er hat ein anderes, zwar blanko, aber mit Stempel von Richards Bay. Das kann der Mann nicht verwenden und ein frisches hat er nicht! Stinksauer kommen die Männer nach zwei Stunden wieder zurück. Nein, wir haben dieses Formular nicht an Bord! Thomas gelingt es von Lars von SANDVITA das noch leere Formular zu bekommen, Armin kopiert es und füllt es aus, dann marschieren sie wieder zum Zoll. Jetzt ist eine andere Frau am Schalter! Nein, das ist das falsche Formular! Es ist das, mit dem man einklariert, wenn man von außerhalb kommt! Wir aber kommen von innerhalb Südafrikas! Nicht explodieren! Lächeln! Zum Glück ist das richtige Formular hier vorhanden, Armin füllt es aus, es wird gestempelt und er bekommt eine Kopie. Inzwischen ist es Nachmittag!
Jasmin und Nicole haben zwischenzeitlich die Schiffe innen geputzt, Betten bezogen und sich zu einem Espresso auf ASHIA getroffen. Da kommt Besuch. Vor einiger Zeit hat sich Steve aus Kapstadt über unseren Blog gemeldet. Er interessiert sich für eine Amel SM und möchte uns in seiner Heimatstadt treffen. Nun steht er mit Ehefrau Tracy am Steg. Bei einer Tasse Kaffee tauschen wir Telefonnummern und bekommen viele nützliche Informationen von ihnen. So auch, dass wir für Taxifahrten die UBER-App benutzen sollen.
Abends lädt Thomas uns zum Essen ein. Einfach so, weil die Tour hierher zusammen so schön war! Danke! Wir fahren mit UBER zum RCYC, den uns Steve empfohlen hat. Per Handy wird das Taxi gerufen, auf dem Display erscheinen Name und ein Bild des Fahrers und die Zeit, die er bis zur Ankunft benötigt, und man sieht auf der Strassenkarte, wo das kommende Taxi gerade fährt, irre! Wir speisen vorzüglich, das Filet ist zart und punktgenau rosa gegrillt. Zurück geht es wieder problemlos mit UBER. Wir laufen noch am Hafen entlang. In einem Restaurant findet eine Modenschau statt. Vom Steg aus können wir durch die großen Fenster in den Vorbereitungsraum sehen, wo die Models vor dem Auftritt fotografiert werden. Wir winken ihnen von draußen zu, was immer ein Lächeln in ihre Gesichter zaubert und offensichtlich entspannt! Auf einem Schwimmsteg des Hafenbeckens, direkt unterhalb der Lokale, liegt schlafend eine Gruppe von fetten Robben!
Wir wollen durch den hinteren Eingang auf das Marinagelände. Nachmittags hatten Thomas und Armin bei der Security am Haupteingang doch noch Chipkarten bekommen. Aber die schwere Gittertüre lässt sich nicht öffnen. Gleich daneben, an der Schleuse, die in das hinterste Hafenbecken führt, sitzt ein Mann vom Sicherheitsdienst. Er öffnet uns schließlich.
Kaum an Bord fängt es an zu regnen. Regen hat das Land dringend nötig! Das Wasser ist rationiert, das Waschen der Boote absolut verboten.

Ein Kommentar

  1. Glad to hear the uber is working well:-) will give you a call later ad try and arrange a evening out, we have jsut sailed our yacht to mykonos 11.30mins beating into a north wind and fog , :-(.
    So we are back in CT today we may go and watch the start of the volvo tomorrow .
    regards
    steve

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