Oh wie schön ist Europa!

Donnerstag, 17. Mai 2018

In der Nacht war am Empfangskai kein Liegeplatz frei, daher unsere Übernachtung an der Boje. Heute Morgen legt ein großes Motorboot ab und wir verholen uns an die Mauer vor dem Marinabüro. Um 0800 öffnet das Büro. Armin zeigt Pässe, Bootspapiere und Versicherungsnachweis, muss zwei Unterschriften leisten und ist kurz darauf schon wieder zurück. So geht es also auch. Wir tanken noch und fahren dann in das südliche Marinabecken, wo wir an einer amerikanischen Yacht längsseits gehen. Stromkabel und Wasserschlauch sind schnell gelegt und ASHIA wird von ihrer Salzkruste befreit. Strom und Wasser sind übrigens in den 25 € Tageskosten für den Liegeplatz enthalten, ein einmalig günstiger Preis!
Nach einem frühen Mittagsschlaf, die letzte Nacht war kurz, laufen wir in den Ort. Im berühmten „Peter`s Cafe Sport“, das sein 100jähriges Bestehen feiert, sitzen wir auf der Terrasse und lassen uns zum Lunch ein kaltes Bier schmecken. Anschließend besorgen wir eine neue Windex für den Masttop.
Um 1600 kommt der Chef der Firma Good@Wood, ein Deutscher, mit einem seiner Angestellten. Wir winschen den jungen Mann in den Mast hoch. Er holt die kaputte Windmessanlage und die 3-Farben-Laterne runter. Armin tauscht das Birnchen, steckt die neue Windex zusammen und sucht das entsprechende Werkzeug und neue Schrauben für die Wiedermontage der TV-Antenne zusammen. In einem zweiten Aufstieg zum Masttop wird alles erfolgreich montiert. Eine Stunde später sind die Dinge gerichtet und der Preis dafür ist völlig okay! Oh wie schön ist Europa!
Zum Abendessen gehen wir noch mal zu Peter`s. Wir sitzen zusammen mit einem niederländischen Ehepaar, sie sind mit dem Flieger auf die Azoren gekommen und besuchen für jeweils 4 Tage verschiedene Inseln. Sie kennen Südafrika und Namibia und wir verbringen einen vergnüglichen Abend zusammen.

2 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.