Sommerurlaub Juli 2024, Über den Lukmanierpass nach Imperia

Montag, 1. Juli 2024
Nachdem vor ein paar Tagen durch Unwetter im Tessin ein 200m langes Stück der A13 bei Lostallo weggespült wurde und auch die Landstrasse unpassierbar wurde, ist die Nord-Süd-Achse über den Bernadino komplett gesperrt. Die offizielle Ausweichroute führt über den ohnehin schon ständig überlasteten Gotthard. Wir studieren die Landkarte und beschließen über den Lukmanierpass zu fahren. So starten wir heute schon früh um 0720 von zuhause aus in Richtung Süden. Hinter Chur geht es diesmal nicht links weg auf der A13 über den Bernadino, sondern wir fahren weiter geradeaus. Auf der Landstrasse geht es über Flims undLaaxbis Disentis, wo wir links abbiegenhinauf zum Lukmanierpass. Von 1900m Höhe geht es dann runter über Blenio und Acquarossa bis wir kurz vor Bellinzona die Autobahn erreichen, die vom Gotthard kommt. Dieser Umweg hat ungefähr eine Stunde länger gedauert als die Strecke über den Bernadino, aber es war völlig problemlos. Die nur zweispurige Landstrasse windet sich mitendlos vielen Kurven bergauf und wieder bergab, das Tal ist weitläufig und grün, Kühe grasen auf den Wiesen, wir sehen Schneereste auf den Gipfeln. Es ist nicht viel Verkehr, lediglich die vielen Ampeln an den Baustellen,auch hier hat es Erdrutsche gegeben, halten uns immer wieder kurz auf. Die übrige Fahrt über die schweizer und italienischen Autobahnen verläuft zügig und um 1500 steigen wir in Imperia im Parco Urbano aus dem Auto. Dieses verspätete Mittagessen haben wir uns verdient, nachdem wir heute Morgen ohne Frühstück gestartet sind.
So gestärkt geht es dann zu ASHIA. Als wir am Steg vor ihr stehen trifft uns dann aber fast der Schlag! So haben wir sie noch nie gesehen! Sie ist braun! Alles ist braun vom Saharasand! (Kommt auf Fotos nicht wirklich raus)Während Armin über die Planke an Bord geht und die Passarella ausbringt, räume ich das Auto aus. Da auch das Cockpit eingestaubt ist, kommt alles schnell nach unten in den Salon, dann beginnt das große Reinemachen. Mit viel Wasser und Seife versuchen wir den rotbraunen Dreck von Bord zu waschen. Es geht nur mit Kraft und Schrubber. Nach zwei Stunden Arbeit schaut ASHIA wieder halbwegs manierlich aus. Aber da werden wir morgen noch mal ran müssen. Dann aber mit einem neuem Schrubber, der alte ist irgendwann über Bord gesprungen und sofort untergegangen. Nachdem wir nun eh schon beide nass und verschwitzt sind, wird auch gleich im Cockpit geduscht. Dann heißt es aufräumen, Brotzeit an Bord, und für heute ist mal genug.









Ein Kommentar

  1. Da wollte euch doch eure Ashia mit einem neuen Outfit überraschen ! Und ihr schrubbt das einfach weg!
    Aber ehrlich, mir gefällt sie in Weiß auch besser. 😉
    Viel Spaß und weniger Arbeit wünsch ich.

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