Rostock – Trelleborg

Dienstag, 8. Juli 2025
Nach dem Kaffee fahren wir zum Fährterminal. Eigentlich wollen wir nur mal schauen, doch dann bleiben wir vor der Schranke von Stena-Line stehen und verbringen die Wartezeit mit Lesen. So allmählich füllt es sich. In die rechte Warteschlange reihen sich PKWs und in der linken, hinter uns, stehen die Wohnmobile, mindestens ein Dutzend. Um 1300 beginnt das Boarding. Tickets und Ausweise werden kontrolliert und wir dürfen quer durch das Gelände bis zur nächsten Warteposition fahren. Von hier aus geht es fast „handverlesen“ weiter. Die Einweiser holen zuerst die LKWs, dann wird immer wieder mal von der einen, mal von der anderen Wartelinie reingewunken. Zunächst fahren wir über eine lange steile Rampe hoch zum Autodeck. In der Fähre geht es dann noch mal über eine Rampe eine Etage höher. Alles verläuft glatt, der Sunni sitzt nirgends auf.
Die fast sechsstündige Fahrt verläuft ereignislos. Das Meer ist, zumindest für das 200m lange Fährschiff SKANE, ruhig, wir spüren kein Schaukeln, lediglich die Vibration der Schiffsdiesel. Die meiste Zeit sitzen wir vorne im Restaurant. Ich esse das erste Krabbenbrot. Wir kommen mit einem Camper-Ehepaar aus Deggendorf ins Gespräch und das verkürzt die Überfahrt.
In Trelleborg fahren wir den Stellplatz Trelleborgstrand an. Zwar ist der Platz nur zu 2/3 belegt, aber wir kommen nicht mehr hinein. Einen Zahlencode für die Schranke bekommt man nur, wenn man online bucht. Doch das ist ab 2000 nicht mehr möglich für den Tag, und es ist inzwischen 2120. Armin rangiert den Sunni seitlich vomPlatz in eine kleine Sackgasse und als kurz darauf das Deggendorfer Womo ankommt, stellen sie sich dazu. Wir definieren das als perfekt für die Nacht und begießen es bei Birgit und Raimund im Auto mit einemleckeren Rotwein. Erst nach Mitternacht trennen wir uns.











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