Montag, 14. Juli 2025
Es wird nachts so kalt, dass wir tatsächlich die Gasheizung anschalten. Der Wind heult um`s Auto und der Sunni wackelt. Irgendwann hört es auf, dafür setzt Regen ein. Wir sind definitiv im hohen Norden.
Früh um 0700 stehen wir auf und 20 Minuten später sind wir schon unterwegs. Wir wollen die 39km lange, einspurige Straße von Hamningberg bis Svartneszurücklegen, bevor der Gegenverkehr kommt. Das klappt auch gut. Es kommt uns kaum ein Auto entgegen. Wieder fahren wir durch endlose Geröllfelder. Mal sind eskugelige Basaltbrocken, mal scheibenförmig aufgebrochene und aufgeschobene Schieferplatten. Dazwischen grüne Wiesen, auf denen Schafe grasen. Auch eine Herde Rentiere kreuzt unseren Weg. Ab Svartnes führt die Strasse dann zweispurig am Varangerfjord entlang. An einem Aussichtspunkt legen wir eine Frühstückspause ein. In Vadsö stoppt uns die Polizei. Eine nette blonde Polizistin kontrolliert Armins Führerschein und bittet ihn, zwecks Alkoholkontrolle in`s Röhrchen zu pusten. Natürlich zeigt es 0,0 Promille an. Es ist in Norwegen üblich, dass nach Wochenenden und Feiertagen vermehrt Alkoholkontrollen morgens zwischen 0600 und 1000 durchgeführt werden. Restalkohol scheint ein Problem zu sein.
In Varangerbotn bleiben wir diesmal auf der norwegischen Seite des Flusses und folgen der E6 bis Utsjoki. Wir fahren über die Brücke hinüber nach Finnland. Heute ist die Grenze unbesetzt. Ein Rentier läuft zielstrebig auf die Brücke zu. Scheint ein Grenzgänger zu sein.
Auf der E75 geht es nach Süden. Waren es auf der Varanger-Halbinsel die Schafe, so sind es jetzt die Rentiere, die am Straßenrand grasen. Und sie laufen mitten auf der Fahrbahn. Zum Glück erkennt man sie immer schon von weitem. Sie lassen sich durch die langsam an ihnen vorbeifahrenden Autos nicht stören, zotteln stur weiter, wohin auch immer. Meist sind es einzelne Tiere, seltener mal eine Herde.
In Inari tanken wir und eine Stunde später stoppen wir an der Bärenhöhle. Hier gibt es Kaffee und Pfannkuchen mit Moltebeeren.
Gegen 1730 erreichen wir den Campingplatz Nilimella in Sodankylä. Wir parken den Sunni für die Nacht auf dem asphaltierten Stellplatz im Schatten großer Birken. Die 11° von heute Morgen sind schon lange vorbei. Inzwischen zeigt das Thermometer fast 30° an! Wir testen unsere Klimaanlage, funktioniert!
Zum Abendessen laufen wir in die Bar „Piitsi Pub“, wo es Fingerfood gibt, Hähnchen bzw.Shrimps mit Pommes.
Es wird nachts so kalt, dass wir tatsächlich die Gasheizung anschalten. Der Wind heult um`s Auto und der Sunni wackelt. Irgendwann hört es auf, dafür setzt Regen ein. Wir sind definitiv im hohen Norden.
Früh um 0700 stehen wir auf und 20 Minuten später sind wir schon unterwegs. Wir wollen die 39km lange, einspurige Straße von Hamningberg bis Svartneszurücklegen, bevor der Gegenverkehr kommt. Das klappt auch gut. Es kommt uns kaum ein Auto entgegen. Wieder fahren wir durch endlose Geröllfelder. Mal sind eskugelige Basaltbrocken, mal scheibenförmig aufgebrochene und aufgeschobene Schieferplatten. Dazwischen grüne Wiesen, auf denen Schafe grasen. Auch eine Herde Rentiere kreuzt unseren Weg. Ab Svartnes führt die Strasse dann zweispurig am Varangerfjord entlang. An einem Aussichtspunkt legen wir eine Frühstückspause ein. In Vadsö stoppt uns die Polizei. Eine nette blonde Polizistin kontrolliert Armins Führerschein und bittet ihn, zwecks Alkoholkontrolle in`s Röhrchen zu pusten. Natürlich zeigt es 0,0 Promille an. Es ist in Norwegen üblich, dass nach Wochenenden und Feiertagen vermehrt Alkoholkontrollen morgens zwischen 0600 und 1000 durchgeführt werden. Restalkohol scheint ein Problem zu sein.
In Varangerbotn bleiben wir diesmal auf der norwegischen Seite des Flusses und folgen der E6 bis Utsjoki. Wir fahren über die Brücke hinüber nach Finnland. Heute ist die Grenze unbesetzt. Ein Rentier läuft zielstrebig auf die Brücke zu. Scheint ein Grenzgänger zu sein.
Auf der E75 geht es nach Süden. Waren es auf der Varanger-Halbinsel die Schafe, so sind es jetzt die Rentiere, die am Straßenrand grasen. Und sie laufen mitten auf der Fahrbahn. Zum Glück erkennt man sie immer schon von weitem. Sie lassen sich durch die langsam an ihnen vorbeifahrenden Autos nicht stören, zotteln stur weiter, wohin auch immer. Meist sind es einzelne Tiere, seltener mal eine Herde.
In Inari tanken wir und eine Stunde später stoppen wir an der Bärenhöhle. Hier gibt es Kaffee und Pfannkuchen mit Moltebeeren.
Gegen 1730 erreichen wir den Campingplatz Nilimella in Sodankylä. Wir parken den Sunni für die Nacht auf dem asphaltierten Stellplatz im Schatten großer Birken. Die 11° von heute Morgen sind schon lange vorbei. Inzwischen zeigt das Thermometer fast 30° an! Wir testen unsere Klimaanlage, funktioniert!
Zum Abendessen laufen wir in die Bar „Piitsi Pub“, wo es Fingerfood gibt, Hähnchen bzw.Shrimps mit Pommes.










































Interessant, was ihr alles so erlebt auf eurer Reise nach Norden: Autofreie Strassen, Vorfahrt für Rentiere und Schafe, unaussprechliche Ortsnamen, Polizeikontrolle am Morgen und Temperaturen von 11 bis 30 Grad, um nur einige Erlebnisse zu nennen….
Weiter so, es sind noch ein paar Kilometer bis Ichenhausen! 😂