Heimreise durch Deutschland

Sonntag, 27. Juli 2025
Am Samstagmorgen fahren wir von Ivendorf erst mal nach Lübeck zum Citti-Markt. Ich möchte gerne wieder mal bei „Junge“ frühstücken. Die Filialen in Travemünde sind mit dem Sunni nicht anzufahren, aber hier vor dem Einkaufszentrum gibt es extra Stellplätze für Wohnmobile und eine große Filiale des Cafe Junge. So wie früher lassen wir uns je zwei Brötchenhälften mit Zwiebelmet und mit Ei schmecken. Dazu ein leckerer Kaffee, so wie all die Jahre früher, als wir unser Boot noch hier in der Böbs-Werft in Travemünde liegen hatten.Rosinenbrötchen nehmen wir natürlich auch noch mit.
Dann fahren wir ins 30km entfernte Ahrensbök zu Jasmin und Thomas. Mit ihnen verbindet uns eine tiefe Freundschaft, seit wir zusammen die World-ARC von Australien bis in die Karibik gesegelt sind. Wir verbringen einen tollen Nachmittag und Abend zusammen. Erinnerungen an gemeinsame Erlebnisse und Abenteuer werden aufgefrischt und neue Pläne gemacht. Erst gegen Mitternacht fallen wir in unser gemütliches Bett im Sunni, der gut im Wendehammer ihrer Strasse parkt.
Heute Morgen, wollen wir eigentlich zusammen frühstücken, doch Thomas liegt mit üblen Grippesymptomen im Bett. So fährt Jasmin mit uns zu einer Bäckerei und wir frühstücken dort zu dritt. Gegen 1000 verabschieden wir uns und begeben uns auf die Heimreise. Es war wieder richtig schön mit den Beiden.
Nachdem wir drei Wochen lang in Scandinavien und im Balticum Sonnenschein und wenig Verkehr hatten, trifft es uns jetzt in Deutschland voll! Nicht nur, dass die Autobahn völlig überlastet ist und sich Baustelle an Baustelle reiht, es schüttet auch noch immer wieder wie aus Kübeln. Und wenn es nicht auf unserer Richtung staut, dann ist der Stau auf der Gegenfahrbahn. Wegen einer Vollsperrung hinter Göttingen verlassen wir die A7 und nehmen die B27. Idyllisch an der Werra entlang, die streckenweise die Grenze zwischen Hessen und Thüringen bildet, windet sich die Strasse durch Täler und an Dörfern vorbei. Es geht wesentlich weniger bergauf und bergab als auf der A7 in den Kasseler Bergen.
Bei Niederaula erreichen wir die A7 wieder und um 1800 sind wir in Bergtheim bei Würzburg, wo wir jetzt auf dem Stellplatz, der zum Weingut Schmidt gehört, übernachten. Hier sind wir schon seit vielen, vielen Jahren Kunden. Bereits mein Papa, der 1995 gestorben ist,hat seinen Wein hier gekauft.














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