Ostersamstag, 4. April 2026
Nichts Besonderes heute! Egal ob Sommer- oder Winterzeit, an Bord schlafen wir ohne Wecker immer problemlos bis mindestens 0900. Auch heute gibt es Kaffee erst nach 1000. Armin kämpft mit meinem PC und dem Internet. Wie auch immer, am Ende können wir die Blogbeiträge dann doch hochladen und es ploppen mindestens 50 Emails der letzten zwei Wochen auf.
Mittags geht es zum Aperol. Im Parco Urbano ist High Life! An mehreren Buden bekommt man Fast Food und sogar ein Stand mit Bayerischem Bier ist dabei. Wir bleiben aber beim Aperol! Es folgt ein LIDL-Einkauf und wir holen den Hydraulikzylinder der Passarella aus der Kiste in der Werft.
Während Armin einen ausgedehnten Mittagschlafhält, sitze ich im sonnigen Cockpit und kommuniziere über WhatsApp durch die Welt. Ostergrüße gehen nach Deutschland, Spanien und bis nach Florida. Arti kommt vorbei, um die zeitliche Planung der nächsten Tage zu besprechen. So wie es aussieht werden wir wohl erst in der 16. KW wieder nach Hause fahren.
Abends gibt es Brotzeit an Bord. Nach Sonnenuntergang wird es doch immer noch empfindlich kalt und wir lassen die Heizung im Boot laufen.
Ostersonntag, 5. April 2026
Vor einiger Zeit hatten wir zufällig in der Marina von San Lorenzo eine Amel SM2K entdeckt, die eine elektrische Passarella am Heck hat. Wir kamen mit dem italienischen Eigner ins Gespräch und seither halten wir losen Kontakt. Gestern meldet sich Maurizio von Bord seiner BE QUIET und lädt uns ein. So fahren wir um 1100 rüber. Bei Prosecco und Aperitivo werden wieder Amel-Probleme erörtert. Maurizio spricht englisch, doch Roberta, seine Frau, leider nicht. Also kratze ich meine Italienischkenntnisse zusammen und stolpere durch eine Unterhaltung mit ihr. Zwar verstehe ich nach 400 Tagen Duolingo-Studium doch einiges, aber mit dem Sprechen hapert es. Das ist eine gute Übung heute.
Zurück an Bord von ASHIA packen wir die Hydraulikpumpe zur Passarella aus und messen in der Backskiste aus, wo sie installiert werden kann.
Unsere Stromsäule am Liegeplatz spinnt. Aufgeladen hat Armin bei unserer Ankunft am Dienstag etwas 38€, ein Kontrollblick heute ergibt einen Zählerstand von 301€! Ups, mal sehen wie das weiter geht!
Abends laufen wir wieder alle zusammen nach Porto Maurizio. Heute essen wir im „La Piazetta“, früher uns bekannt als „Spaghetteria“. Nachdem das Lokal ein Jahr lang geschlossen war, ist es jetzt unter neuem Besitzer wieder geöffnet. Ich bin enttäuscht. Die Portion Carbonara ist klein, kaum Schinken dabei und für meinen Geschmack versalzen. Die Pizzen ertrinken im Käse. Hier werden wir nicht so schnell wieder essen. Zur Entschädigung gibt es ein Eis aus der Gelateria.
Während Joshua und Mona mit den Kindern zurück zum Boot laufen, kehren wir noch auf einen Absackerim Pub „La Grotta“ ein. Wieder liegen Ria und Reina völlig entspannt unter dem Tisch. Erst auf dem Rückweg entlang der Marina drehen sie auf, rennen voraus und jagen gekickten Steinen hinterher.
Ostermontag, 6. April 2026
Heute ist der Himmel bedeckt, aber es bleibt trocken. Wir gratulieren Vanessa telefonisch zum Geburtstag und dann ist heute etwas Arbeit angesagt. Die Backskiste muss ausgeräumt werden. Joshua hilft Armin dabei das Beiboot und den Sack mit der Fock aus der Tiefe zu holen und auf`s Achterdeck zu legen. Dann folgen Unmengen an Leinen und Schoten, Fender und der kleine Hochdruckreiniger. Wir sortieren einiges aus, aber es bleibt genug übrig. Armin wischt die Backskiste sauber aus, ich putze die Fenster vom Cockpit.
Wir platzieren die Hydraulik der Passarella im Seitenfach an StB und Arti arbeitet nachmittags an der Verstärkung der Heckwand, wo die Halterung fixiert werden soll.
Maurizio und Roberta kommen auf ihrem roten Motorroller zu Besuch. Wieder werden Amel-Probleme besprochen und Maurizio ist begeistert von dem Amel-Buch von Bill Rouse, das ich Armin vor einigen Jahren mal zum Geburtstag geschenkt habe. Es war damals schon nicht ganz billig, aber inzwischen soll es fast 500 Dollarkosten! Allerdings ist es auch eine echte Hilfe bei fast allen Problemen an Bord.
Wir haben schon gehört, dass die Stadt Imperia, die inzwischen die Marina betreibt, alle Bootseigner, die vor Jahren bei der Marinagesellschaft Liegeplätze gekauft haben (so um die 200,000€ ), quasi enteignet hat. Sie können gehen oder müssen ganz normal Liegegebühr pro Jahr bezahlen.
Heute erzählt Arti, dass die Kommune allen Werftbetrieben auf dem Gelände gekündigt hat. Sie müssen alle gehen und wahrscheinlich können sich dann andere neu teuer einkaufen. Unglaublich!
Inzwischen ist es 1830, die Sonne scheint und wir werden heute an Bord zu Abend essen.
Nichts Besonderes heute! Egal ob Sommer- oder Winterzeit, an Bord schlafen wir ohne Wecker immer problemlos bis mindestens 0900. Auch heute gibt es Kaffee erst nach 1000. Armin kämpft mit meinem PC und dem Internet. Wie auch immer, am Ende können wir die Blogbeiträge dann doch hochladen und es ploppen mindestens 50 Emails der letzten zwei Wochen auf.
Mittags geht es zum Aperol. Im Parco Urbano ist High Life! An mehreren Buden bekommt man Fast Food und sogar ein Stand mit Bayerischem Bier ist dabei. Wir bleiben aber beim Aperol! Es folgt ein LIDL-Einkauf und wir holen den Hydraulikzylinder der Passarella aus der Kiste in der Werft.
Während Armin einen ausgedehnten Mittagschlafhält, sitze ich im sonnigen Cockpit und kommuniziere über WhatsApp durch die Welt. Ostergrüße gehen nach Deutschland, Spanien und bis nach Florida. Arti kommt vorbei, um die zeitliche Planung der nächsten Tage zu besprechen. So wie es aussieht werden wir wohl erst in der 16. KW wieder nach Hause fahren.
Abends gibt es Brotzeit an Bord. Nach Sonnenuntergang wird es doch immer noch empfindlich kalt und wir lassen die Heizung im Boot laufen.
Ostersonntag, 5. April 2026
Vor einiger Zeit hatten wir zufällig in der Marina von San Lorenzo eine Amel SM2K entdeckt, die eine elektrische Passarella am Heck hat. Wir kamen mit dem italienischen Eigner ins Gespräch und seither halten wir losen Kontakt. Gestern meldet sich Maurizio von Bord seiner BE QUIET und lädt uns ein. So fahren wir um 1100 rüber. Bei Prosecco und Aperitivo werden wieder Amel-Probleme erörtert. Maurizio spricht englisch, doch Roberta, seine Frau, leider nicht. Also kratze ich meine Italienischkenntnisse zusammen und stolpere durch eine Unterhaltung mit ihr. Zwar verstehe ich nach 400 Tagen Duolingo-Studium doch einiges, aber mit dem Sprechen hapert es. Das ist eine gute Übung heute.
Zurück an Bord von ASHIA packen wir die Hydraulikpumpe zur Passarella aus und messen in der Backskiste aus, wo sie installiert werden kann.
Unsere Stromsäule am Liegeplatz spinnt. Aufgeladen hat Armin bei unserer Ankunft am Dienstag etwas 38€, ein Kontrollblick heute ergibt einen Zählerstand von 301€! Ups, mal sehen wie das weiter geht!
Abends laufen wir wieder alle zusammen nach Porto Maurizio. Heute essen wir im „La Piazetta“, früher uns bekannt als „Spaghetteria“. Nachdem das Lokal ein Jahr lang geschlossen war, ist es jetzt unter neuem Besitzer wieder geöffnet. Ich bin enttäuscht. Die Portion Carbonara ist klein, kaum Schinken dabei und für meinen Geschmack versalzen. Die Pizzen ertrinken im Käse. Hier werden wir nicht so schnell wieder essen. Zur Entschädigung gibt es ein Eis aus der Gelateria.
Während Joshua und Mona mit den Kindern zurück zum Boot laufen, kehren wir noch auf einen Absackerim Pub „La Grotta“ ein. Wieder liegen Ria und Reina völlig entspannt unter dem Tisch. Erst auf dem Rückweg entlang der Marina drehen sie auf, rennen voraus und jagen gekickten Steinen hinterher.
Ostermontag, 6. April 2026
Heute ist der Himmel bedeckt, aber es bleibt trocken. Wir gratulieren Vanessa telefonisch zum Geburtstag und dann ist heute etwas Arbeit angesagt. Die Backskiste muss ausgeräumt werden. Joshua hilft Armin dabei das Beiboot und den Sack mit der Fock aus der Tiefe zu holen und auf`s Achterdeck zu legen. Dann folgen Unmengen an Leinen und Schoten, Fender und der kleine Hochdruckreiniger. Wir sortieren einiges aus, aber es bleibt genug übrig. Armin wischt die Backskiste sauber aus, ich putze die Fenster vom Cockpit.
Wir platzieren die Hydraulik der Passarella im Seitenfach an StB und Arti arbeitet nachmittags an der Verstärkung der Heckwand, wo die Halterung fixiert werden soll.
Maurizio und Roberta kommen auf ihrem roten Motorroller zu Besuch. Wieder werden Amel-Probleme besprochen und Maurizio ist begeistert von dem Amel-Buch von Bill Rouse, das ich Armin vor einigen Jahren mal zum Geburtstag geschenkt habe. Es war damals schon nicht ganz billig, aber inzwischen soll es fast 500 Dollarkosten! Allerdings ist es auch eine echte Hilfe bei fast allen Problemen an Bord.
Wir haben schon gehört, dass die Stadt Imperia, die inzwischen die Marina betreibt, alle Bootseigner, die vor Jahren bei der Marinagesellschaft Liegeplätze gekauft haben (so um die 200,000€ ), quasi enteignet hat. Sie können gehen oder müssen ganz normal Liegegebühr pro Jahr bezahlen.
Heute erzählt Arti, dass die Kommune allen Werftbetrieben auf dem Gelände gekündigt hat. Sie müssen alle gehen und wahrscheinlich können sich dann andere neu teuer einkaufen. Unglaublich!
Inzwischen ist es 1830, die Sonne scheint und wir werden heute an Bord zu Abend essen.

















Auch diesmal wieder viel gutes Essen, Freunde treffen, gutes Wetter! Wie fast immer in Imperia.
Und natürlich auch diesmal wieder eine Menge Arbeit. Sonst wärs aber auch langweilig 😏
Viel Spaß noch und viel Erfolg beim Einbau der Passarella.