Und die Arbeit geht weiter

Donnerstag, 4. Juni 2026
Zuhause ist heute Feiertag, Fronleichnam, aber hier geht die Arbeit weiter. Zunächst müssen in der Backskiste alle Kabel sauber mit Kabelbindern zusammengefasst werden, damit nichts hängen bleiben kann und abgerissen wird. Die Reichweite der Fernsteuerung für die Passarella ist groß genug, so dass die Antenne erst mal provisorisch in der Backskiste liegen kann. Dann können wir endlich alles wieder in die Backskiste räumen, was die letzten Wochen in Cockpit stand. Moni und Mario schauen kurz vorbei. Sie sind die ersten Gäste, die über unsere Passarella laufen und ins aufgeräumte Cockpit kommen.
Unter Deck werden die gestern verlegten diversen Kabel in die Kabelkanäle geschoben, überflüssige Meter sauber aufgerollt und nicht mehr benötigte Kabel entfernt.
Mittags holen wir das Verhüterli von der Genua. Dabei passen wir nicht auf und es rutscht uns das aufgeschossene Ende des Spifalls nach oben weg. Knapp über der ersten Saling baumelt der Wust am Mast. Gelobt seien die Telekopstangen von Besenstiel und Klemmstiel! Wir fixieren sie aneinander, haben so ca. 6m Länge, zwar schwankt es heftig, aber Armin kann gerade damit hochreichen und das Bündel runter ziehen. Gerettet!
Abends laufen wir zu sechst,die Franzosen vom Nachbarboot sind auch dabei,nach Porto Maurizio rein. Im Restaurant Oasis ist ein Tisch bestellt für acht Personen. Marzenas Freundin Beata und ihr Mann Alain stoßen zu uns. Und wieder herrscht ein Sprachenwirrwahr am Tisch. Deutsch, Französisch, Englisch, Polnisch, Italienisch, Beata spricht auch noch Schwedisch,Babylon war nix dagegen! Wir lassen uns Pizza und Pasta schmecken,schlecken auf dem Rückweg ein Eis und stoppen dann im Pub. Doch kaum sind die Getränke serviert, fängt es an zu regnen. So löst sich unsere Runde schnell auf. Beata und ihr Mann gehen zurück zum Hotel und wir anderen eilen zu den Booten, wo wir alle ziemlich feucht ankommen. Marzena und Darek kommen noch für einen Drink mit zu uns, und um Mitternacht ist dann der Tag endgültig vorbei.



Ein Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert