Warten, warten!

Montag, 20. Dezember 2021
Beim Hochziehen des Großsegels gestern fällt auf, dass der Schäkel am Schlitten, mit dem das Segel rein und raus gefahren wird, einen Riss in der Schweißnaht hat. So bringt Armin das Teil heute Morgen in die Werft, um es schweißen zu lassen. Bis 1800 soll es fertig sein.
Ich telefoniere mit Frau Renz von Fender-Design und bestelle vier neue Fendersocken für unsere Langfender. Der Liegeplatz hier ist fendermordend! Durch Öffnungen in der Tiefe im Wellenbrecher gelangt bei auflandigem Wind beständig mit an Land auflaufender Welle Wasser in die Marina und sorgt für Bewegung unter Wasser. Dadurch schwingen die Boote hin und her, zerren an den Leinen und zerreiben die Fendersocken und Fenderam Steg.
Den Rest des Tages warten wir auf den Segelmacher. Er hat sich für heute angesagt, um Maß zu nehmen für das kleine Vorsegel. Leider hat er nicht gesagt, wann er kommt. Mittags schreibt Armin ihm eine WhatsApp, aber wir warten vergebens auf Antwort. Erst am Nachmittag schreibt er, dass er um 1645 kommen wird. Wir bereiten die Leinenkonstruktion vor und er ist dann relativ schnell fertig mit Messen bevor die Sonne untergeht. Die Lieferung des Segels soll bis Ende Januar erfolgen. Es wird in Sri Lanka gefertigt! Der Schäkel ist jedenfalls bis abends nicht geschweißt! Das haben wir auch nicht anders erwartet!
Heute wollen wir mal das kleine Steakhaus hier gleich in unserer Nähe ausprobieren. Nun, es wird nicht unser Stammlokal. Zwar ist das Fleisch sehr gut, aber drei winzige kanarische Kartöffelchen als Beilage und 2€ zusätzlich für einen Eierbecher voll Sauce, das passt bei dem Preis nicht! Wir machen noch einen Spaziergang bei Vollmond durch die weihnachtlich beleuchtete Marina und holen uns zum Nachtisch Crepes.






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