Freitag, 18. Juli 2025
Gestern Abend konnten wir noch einen tollen Sonnenuntergang erleben. Der Himmel über dem Rigaischen Meerbusen war glutrot.
Um 1000 verlassen wir den Campingplatz. Heute führt die Strasse erst mal über Schotter, bis wir die E67 wieder erreichen. Dass wir die Grenze zu Lettland überqueren, merken wir erst, als wir schon drüber sind und sich die Sprache der Beschilderung ändert. Die Landschaft ist unverändert, auf Wiesen und Feldern stehen Störche, die Wälder aus Birken und Kiefern sind wieder dichter mit Buschwerk am Rand. Immer wieder stehen Häuser in großen gepflegten Gärten zu beiden Seiten der Strasse. Gelegentlich sieht man rechts hinter Bäumen das Meer. Aber auch saubere Mehrfamilienhäuser sehen wir jetzt.
Eine breite Straße führt nach Riga rein. Auffällig ist, dass an jeder Laterne die Nationalflagge weht und es gibt ganze „Flaggenwälder“. Hier ist man stolz auf sein Land! Die Gebäude in den Außenbezirken sind moderat, lediglich vereinzelt ragen Glaspaläste gen Himmel, wie z.B. das Hochhaus der Schweden-Bank. Neben einer Straßenbahn fährt hier auch ein Elektro-Bus, allerdings anstatt mit Batterie hängt er an der Oberleitung
Wir queren eine alte Brücke mit leicht verrostetem Geländer und Laternen, und dann eine moderne Brücke, die auf eine Insel in der Düna führt. Hier liegt der Riverside-Campingplatz. Erstmals treffen wir hier wirklich viele Deutsche Camper.
Von einem Bolt-Taxi, demPendant zu Uber seit Finnland, lassen wir uns in die Altstadt von Riga bringen und laufen kreuz und quer durch die Kopfsteinpflaster-Gassen. Riga ist eine der Jugendstil-Hauptstädte Europas. Kaum ein Haus, das nicht die typischen Stilelemente zeigt. Leider sind die Gassen oft so eng, dass man es nicht gut fotografieren kann. Besonders gefällt uns das Katzenhaus. Hier sitzen zwei große, kupferne Katzen mit gewölbtem Rücken und erhobenem Schwanz auf den Dachtürmchen. Ursprünglich hat ein reicher Kaufmann sie hingesetzt mit dem Hinterteil zum Haus der Großen Gilde gegenüber,aus Protest, weil man ihn nicht aufnehmen wollte. Erst als er betreten durfte, ließ er die Katzen umdrehen. In einer kleinen Brauerei trinken wir ein leichtes Bier vom Fass und essen zu Abend. Dann bringt uns ein Bolt-Taxi zurück zum Campingplatz.
Im Auto läuft jetzt die Klimaanlage, Seit Tagen liegen die Temperaturen am Tag bei 30° und mehr. Zum Glück kühlt es nachts inzwischen gut ab.
Gestern Abend konnten wir noch einen tollen Sonnenuntergang erleben. Der Himmel über dem Rigaischen Meerbusen war glutrot.
Um 1000 verlassen wir den Campingplatz. Heute führt die Strasse erst mal über Schotter, bis wir die E67 wieder erreichen. Dass wir die Grenze zu Lettland überqueren, merken wir erst, als wir schon drüber sind und sich die Sprache der Beschilderung ändert. Die Landschaft ist unverändert, auf Wiesen und Feldern stehen Störche, die Wälder aus Birken und Kiefern sind wieder dichter mit Buschwerk am Rand. Immer wieder stehen Häuser in großen gepflegten Gärten zu beiden Seiten der Strasse. Gelegentlich sieht man rechts hinter Bäumen das Meer. Aber auch saubere Mehrfamilienhäuser sehen wir jetzt.
Eine breite Straße führt nach Riga rein. Auffällig ist, dass an jeder Laterne die Nationalflagge weht und es gibt ganze „Flaggenwälder“. Hier ist man stolz auf sein Land! Die Gebäude in den Außenbezirken sind moderat, lediglich vereinzelt ragen Glaspaläste gen Himmel, wie z.B. das Hochhaus der Schweden-Bank. Neben einer Straßenbahn fährt hier auch ein Elektro-Bus, allerdings anstatt mit Batterie hängt er an der Oberleitung
Wir queren eine alte Brücke mit leicht verrostetem Geländer und Laternen, und dann eine moderne Brücke, die auf eine Insel in der Düna führt. Hier liegt der Riverside-Campingplatz. Erstmals treffen wir hier wirklich viele Deutsche Camper.
Von einem Bolt-Taxi, demPendant zu Uber seit Finnland, lassen wir uns in die Altstadt von Riga bringen und laufen kreuz und quer durch die Kopfsteinpflaster-Gassen. Riga ist eine der Jugendstil-Hauptstädte Europas. Kaum ein Haus, das nicht die typischen Stilelemente zeigt. Leider sind die Gassen oft so eng, dass man es nicht gut fotografieren kann. Besonders gefällt uns das Katzenhaus. Hier sitzen zwei große, kupferne Katzen mit gewölbtem Rücken und erhobenem Schwanz auf den Dachtürmchen. Ursprünglich hat ein reicher Kaufmann sie hingesetzt mit dem Hinterteil zum Haus der Großen Gilde gegenüber,aus Protest, weil man ihn nicht aufnehmen wollte. Erst als er betreten durfte, ließ er die Katzen umdrehen. In einer kleinen Brauerei trinken wir ein leichtes Bier vom Fass und essen zu Abend. Dann bringt uns ein Bolt-Taxi zurück zum Campingplatz.
Im Auto läuft jetzt die Klimaanlage, Seit Tagen liegen die Temperaturen am Tag bei 30° und mehr. Zum Glück kühlt es nachts inzwischen gut ab.
































Eine schöne Stadt mit beeindruckenden Gebäuden!
Die Geschichte mit den zwei Katzen ist lustig!
Dass es in Riga so warm ist, hätt ich nicht gedacht. Bei uns wird’s morgen, pünktlich zum Stadtfest, 29 Grad! 🥵