Endlich wieder an Bord!

Montag, 27. Oktober 2025
Unglaublich, nach ziemlich genau vier Monaten sind wir wieder an Bord unserer geliebten ASHIA! Als wir Ende Juni nach Hause fuhren, gingen wir davon aus, dass wir die Hitze der nächsten Wochen im kühleren Norden verbringen können und im September zurück kommen, um im Herbst wieder zu segeln. So war mal der Plan, doch dann ist das Leben passiert. Zwar konnten wir noch unsere tolle Reise mit dem Wohnmobil durch Skandinavien und die baltischen Staaten machen, doch kaum zurück zuhause, wurde Armin dringend in der Firma bei Frankfurt gebraucht. Also nix mit Segeln! Seit September verbringen wir unsere Zeit dort oben, leben im Wohnmobil vor dem Firmengebäude und sind nur an den Wochenenden zuhause in Ichenhausen. Jetzt ist es uns gelungen wenigstens mal für eine Woche auszusteigen, um nachASHIA zu sehen und sie für den Winter herzurichten.
So verlassen wir heute Morgen schon vor 0800 den Hof und fahren zunächst nach Lindau zu M-Tec Sails, um bei dem Segelmacher Markus Rösch unsere Genua, die seit Juni im Keller liegt, zur Reparatur abzugeben. Doch leider stellt sich heraus, dass wir im Juni anstelle der Genua das Passatsegel mit nach Hause genommen haben! So dämlich! Jetzt steht das falsche Segel in Lindau und wir werden auf dem Rückweg die Genua vorbeibringen.
Nach problemloser Fahrt durch herbstlich gefärbte Landschaften erreichen wir um 1500 die Marina. Unsere Einfahrtkarte funktioniert nicht mehr. Im Büro erfahren wir, dass es jetzt ein neues System gibt: man hinterlegt bis zu zwei Autonummern pro Liegeplatz, die werden bei der Ein- und Ausfahrt dann gescannt. Super, noch mehr Überwachung!
ASHIA empfängt uns von Arti frisch gesäubert und schnell ist die Passarella ausgebracht und das Gepäck an Bord. Die Sonne lacht vom blauen Himmel und es ist 20° warm. Während ich einräume holt Armin das richtige Segel (die kleine Genua) vorne aus der Segellast, bringt sie mit Hilfe unseres amerikanischen Stegnachbarn von Bord und auf der Sackkarre zum Auto. Der Kofferraum ist jetzt schon mal voll!
Wir installieren den neuen kleinen Tchibo-Vollautomaten in der Pantry und lassen uns gleich den ersten Cafe Crema schmecken.Zum Abendessen geht es ins Restaurante Fujiyama zum Sushi-Essen. Seit Sonnenuntergang ist es leider richtig kalt geworden, jetzt läuft die Dieselheizung und es wird langsam warm im Boot.





Ein Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert