Sonntag, 28. Dezember 2025
Ursprünglich war dieser Blog ja ein reiner Segelblog, dann kamen die Abenteuer mit dem Sunni dazu, und jetzt, na ja, eben einfach nur ein Urlaub.
Schon länger haben uns Marion und Josef eingeladen sie in ihrem Haus auf Teneriffa zu besuchen. Wir kennen uns vom Segeln, lagen 2021 nebeneinander in der Marina Rubicon auf Lanzarote. Inzwischen haben sie kein Boot mehr, aber ein Domizil auf der Insel.
Nachdem wir die letzten Monate quasi im Wohnmobil vor der Firma in Maintal verbracht haben und nur an den Wochenenden mal zuhause waren, fiel uns der Entschluss über Silvester eine Auszeit zu nehmen nicht schwer.
So klingelt am Sonntagmorgen um 0400 schon der Wecker und Pamina und Daniel fahren uns nach Stuttgart zum Flughafen. Und das Drama beginnt! Brav reihen wir uns bei Eurowings am Schalter in die Schlange ein. Nach ein paar Minuten kommt eine Angestellte, fragt wer wohin fliegen will und schickt auch uns hinüber zu Reihe 320! Das ist die Selbstbedienungsreihe, ähnlich der neuen Kassen im Supermarkt! Von den 10 Stationen sind schon mal 6 außer Betrieb! An den anderen 4 ist Stau! Man scannt den Barcode von der Bordkarte ein und bekommt den Gepäckanhänger ausgedruckt. Mit viel Fummelei gelingt es diesen am Koffer zu befestigen. Dann geht es zur nächsten Station. Koffer kommt auf`s Band und wird gewogen. Jetzt herrscht leichtes Chaos rundum, weil doch einige Leute am Boden hocken und wegen Übergewicht umpacken müssen. Damit haben wir kein Problem, aber der Computer akzeptiert trotzdem unsere Gepäckstücke nicht. Offensichtlich kann er die frisch gedruckten Kofferanhänger nicht lesen. Eine herbeigerufene Hilfskraft weiß auch keinen Rat und schickt uns zurück zum Schalter! Armin steuert den Priority Schalter an,kurz darauf sind wir das große Gepäck los. Der Security Check geht wider Erwarten problemlos. Inzwischen verweigern so viele Passagiere den Durchgang durch den Body-Scan, dass es genug Personal zum manuellen Abtasten gibt. Schnell noch in den Duty-Free-Shop und ab zum Gate.
Der Flug verläuft problemlos, wir starten bei einem tollen Sonnenaufgang über Stuttgart und in Teneriffa fliegen wir am schneebedeckten Teide vorbei.
Nach der Landung in Teneriffa Süd wird es sportlich! Der Flieger steht am einen Ende des gut 500m langen Terminals, die Gepäckausgabe ist genau am anderen Ende! Gefühlte Kilometer laufen wir durch einen Glasgang. Nachdem die Koffer da sind suchen wir die Autovermietung. Wir haben über Eurowings bei Turisprime gebucht(später stellt sich raus, dass das zu AVIS gehört). An der Information erfahren wir, dass deren Schalter nicht im Terminal ist, sondern draußen, bei 6 und 7??? Die Sonne scheint, es ist 20° warm, wir schieben den Gepäckwagen durch die endlosen Parkreihen der Mietwagen der verschiedenen Firmen, ohne Erfolg. Diese Agentur kennt auch irgendwie keiner. Am Ende zieht Armin alleine los und ich warte mit dem Gepäck im Sonnenschein. Des Rätsels Lösung? Wieder am anderen Ende des Terminals geht ein Shuttle-Bus zu der außerhalb des Geländes liegenden Mietwagenstation.
Während ich draußen mit dem Gepäck warte und eine nette Unterhaltung mit einer ebenfalls wartenden Holländerin führe, steht Armin in der Schlage der Autovermietung. Anfangs sind nur 2, später dann 4 Schalter besetzt, aber es geht nicht voran. Warum? Egal, was die Leute gebucht haben, man versuch ihnen eine zusätzliche Vollkaskoversicherung aufzuschwatzen! Viele fallen darauf rein und jeder Vorgang dauert mindestens 20 Minuten! Nach 2 Stunden kommt Armin endlich mit dem kleinen Mietwagen vorgefahren! Der Rest sind dann Peanuts und um 1500 Ortszeit(1600 zuhause)erreichen wir unser Ziel. Die letzten Kilometer bis zum Haus sind abenteuerlich. Die schmale Strasse windet sich rauf und runter mit engen Kurven durch die Lavalandschaft bis wir vor einem großen grünen Tor ankommen, wo Josef uns erwartet.
Wir sind begeistert! Die beiden haben da einenTraum von Anwesen. 400m hoch über dem Atlantik mit Blick auf Meer und die Insel Gomera,in einem tollen Garten mit Palmen, Oleander, Benjamini, Feigenbäumen und v.a., liegt das Haus und darunter das kleine Gästehaus, in dem wir logieren dürfen.
Nachdem wir den ganzen Tag noch nichts zu uns genommen haben, gibt es nachmittags erst mal einen leckeren Nudelauflauf. Irgendwann unterbreche ich die lebhafte Diskussion zwischen Josef und Armin, dafür haben sie noch 10 Tage Zeit, und wir räumen unsere Sachen ein und verschnaufen kurz. Armin taucht sogar kurz in den Pool.
Abends gibt es ein Sekt-Tasting für die Silvester-Party, doch um 2200 sind wir platt und verziehen uns ins Bett.
Montag, 29. Dezember 2025
Wir schlafen bis fast 0900. Hier oben ist es himmlisch ruhig. In der kleinen Küche des Gästehauses trinken wir Kaffee, draußen scheint zwar die Sonne, aber es ist noch ziemlich kalt. So verschieben wir das Baden auf später. Der Vormittag vergeht dann damit, dass Armin Josef hilft sein Starlink zu installieren, was sich als äußerst kompliziert erweist. Die Sonne ist weg, graue Wolken ziehen am Himmel vorbei, es ist windigund nicht gerade warm. Also nixmit Baden. Gegen 1500 geben die Jungs auf, es funktioniert nicht, Josef schmeißt den Grill an und es gibt ein spätes Mittagessen. Mich juckt die Nase, ich fühle mich leicht grippig und verziehe mich zum Mittagsschlaf.
Um 1800 fahren wir die Serpentinenstrasse den Berg hinunter an die Küste. In einem der vielen Touriorte laufen wir an der Promenade entlang und lassen uns in einem Eiskaffee nieder. Gegen 2100 sind wir zurück. Hier oben ist es um einige Grad kühler als unten am Meer und wir sind froh, dass im Haus die Klimaanlage/Heizung läuft.
Dienstag, 30. Dezember 2025
Wieder schlafen wir bestens bis fast 0900. Marion hat uns den Kühlschrank gut gefüllt, so dass wir uns heute mal zum Kaffee noch Müsli schmecken lassen. Anschließend kurven wir die steile Strasse hinunter nach Puerto de Santiago, um im Mercadona-Supermarkt einzukaufen. Danach geht es nach Los Gigantes. Die eigentlich imposante hohe Steilküste verliert etwas an Bedeutung, wenn davor 2 riesige Baukräne stehen, die fast genau so hoch erscheinen. Mit der Aussicht auf`s Meer und La Gomera lassen wir uns Cappuccino schmecken. Hier unten ist es wieder deutlich wärmer als oben. Wir fahren eine Tankstelle an, um den Reifendruck aufzufüllen. Da hat wohl beim Vermieter niemand drauf geachtet!
Zurück auf dem Berg ist Baden angesagt. Natürlich verschwindet die Sonne genau in dem Moment hinter Wolken als wir ins Wasser gehen. 18,5° Wassertemperatur ist erträglich, leider ist die Luft auch nicht viel wärmer. Kurzes Mitochondrientraining, dann ziehen wir uns aber gerne wieder trocken und warm an.
Nach einem gemütlichen Nachmittag auf der Terrasse vor unserem Häuschen fahren wir abends zusammen wieder runter zur Küste. In Playa San Juan haben wir einen Tisch im Rincon der Marinero reserviert. Hier unten ist es auch am Abend noch warm genug, um draußen zu sitzen und wir lassen uns Paella schmecken. Zurück auf dem Berg gibt es noch ein Glas Weißwein bevor wir müde in die Betten fallen.
Mittwoch, 31. Dezember 2025
Silvester
Die Sonne lacht vom Himmel und nach einem späten Frühstück wärmen wir uns zunächst im Windschatten der Strandmuschel am Pool auf, bevor wir ins Wasser eintauchen. Es ist sehr, sehr erfrischend!
Der Silvesterabend wird lang, lebhaft, lustig und lecker. Um den großen Wurzelholztisch sitzen 5 Paare und ein Kind. Auf zwei Raclette-Geräten brutzeln Käse, Rindfleisch und Garnelen, dazu gibt es leckere spanische Kartoffeln und viele Beilagen. Die Unterhaltung ist lebhaft und die Zeit geht schnell vorbei. In Ermangelung einer TV-Show zählen wir um Mitternacht die Sekunden selber laut runter. Dann wird es lustig! Nacheinem spanischen Brauch muss man zu jedem Glockenschlag eine Weintraube essen und sich dazu etwas wünschen. 12 Glockenschläge, 12 Weintrauben, 12 Wünsche für 12 Monate,das ist gar nicht so einfach! Anschließend werden Glücksraketen entzündet. Steffen hat für jeden eine Rakete mitgebracht und mit Namen beschriftet. Einzeln werden sie in den klaren Himmel geschossen und wieder darf man sich zu seiner Rakete etwas Wünschen. Das sind doch schöne Silvesterbräuche.
Bis 0300 früh sitzen wir noch zu sechst zusammen und es wird heiß diskutiert über KI. Latifa, die aus Madagaskar stammt, bringt den Ausdruck „plem plem“ ins Gespräch. Den haben wir schon lange nicht mehr gehört!
Ursprünglich war dieser Blog ja ein reiner Segelblog, dann kamen die Abenteuer mit dem Sunni dazu, und jetzt, na ja, eben einfach nur ein Urlaub.
Schon länger haben uns Marion und Josef eingeladen sie in ihrem Haus auf Teneriffa zu besuchen. Wir kennen uns vom Segeln, lagen 2021 nebeneinander in der Marina Rubicon auf Lanzarote. Inzwischen haben sie kein Boot mehr, aber ein Domizil auf der Insel.
Nachdem wir die letzten Monate quasi im Wohnmobil vor der Firma in Maintal verbracht haben und nur an den Wochenenden mal zuhause waren, fiel uns der Entschluss über Silvester eine Auszeit zu nehmen nicht schwer.
So klingelt am Sonntagmorgen um 0400 schon der Wecker und Pamina und Daniel fahren uns nach Stuttgart zum Flughafen. Und das Drama beginnt! Brav reihen wir uns bei Eurowings am Schalter in die Schlange ein. Nach ein paar Minuten kommt eine Angestellte, fragt wer wohin fliegen will und schickt auch uns hinüber zu Reihe 320! Das ist die Selbstbedienungsreihe, ähnlich der neuen Kassen im Supermarkt! Von den 10 Stationen sind schon mal 6 außer Betrieb! An den anderen 4 ist Stau! Man scannt den Barcode von der Bordkarte ein und bekommt den Gepäckanhänger ausgedruckt. Mit viel Fummelei gelingt es diesen am Koffer zu befestigen. Dann geht es zur nächsten Station. Koffer kommt auf`s Band und wird gewogen. Jetzt herrscht leichtes Chaos rundum, weil doch einige Leute am Boden hocken und wegen Übergewicht umpacken müssen. Damit haben wir kein Problem, aber der Computer akzeptiert trotzdem unsere Gepäckstücke nicht. Offensichtlich kann er die frisch gedruckten Kofferanhänger nicht lesen. Eine herbeigerufene Hilfskraft weiß auch keinen Rat und schickt uns zurück zum Schalter! Armin steuert den Priority Schalter an,kurz darauf sind wir das große Gepäck los. Der Security Check geht wider Erwarten problemlos. Inzwischen verweigern so viele Passagiere den Durchgang durch den Body-Scan, dass es genug Personal zum manuellen Abtasten gibt. Schnell noch in den Duty-Free-Shop und ab zum Gate.
Der Flug verläuft problemlos, wir starten bei einem tollen Sonnenaufgang über Stuttgart und in Teneriffa fliegen wir am schneebedeckten Teide vorbei.
Nach der Landung in Teneriffa Süd wird es sportlich! Der Flieger steht am einen Ende des gut 500m langen Terminals, die Gepäckausgabe ist genau am anderen Ende! Gefühlte Kilometer laufen wir durch einen Glasgang. Nachdem die Koffer da sind suchen wir die Autovermietung. Wir haben über Eurowings bei Turisprime gebucht(später stellt sich raus, dass das zu AVIS gehört). An der Information erfahren wir, dass deren Schalter nicht im Terminal ist, sondern draußen, bei 6 und 7??? Die Sonne scheint, es ist 20° warm, wir schieben den Gepäckwagen durch die endlosen Parkreihen der Mietwagen der verschiedenen Firmen, ohne Erfolg. Diese Agentur kennt auch irgendwie keiner. Am Ende zieht Armin alleine los und ich warte mit dem Gepäck im Sonnenschein. Des Rätsels Lösung? Wieder am anderen Ende des Terminals geht ein Shuttle-Bus zu der außerhalb des Geländes liegenden Mietwagenstation.
Während ich draußen mit dem Gepäck warte und eine nette Unterhaltung mit einer ebenfalls wartenden Holländerin führe, steht Armin in der Schlage der Autovermietung. Anfangs sind nur 2, später dann 4 Schalter besetzt, aber es geht nicht voran. Warum? Egal, was die Leute gebucht haben, man versuch ihnen eine zusätzliche Vollkaskoversicherung aufzuschwatzen! Viele fallen darauf rein und jeder Vorgang dauert mindestens 20 Minuten! Nach 2 Stunden kommt Armin endlich mit dem kleinen Mietwagen vorgefahren! Der Rest sind dann Peanuts und um 1500 Ortszeit(1600 zuhause)erreichen wir unser Ziel. Die letzten Kilometer bis zum Haus sind abenteuerlich. Die schmale Strasse windet sich rauf und runter mit engen Kurven durch die Lavalandschaft bis wir vor einem großen grünen Tor ankommen, wo Josef uns erwartet.
Wir sind begeistert! Die beiden haben da einenTraum von Anwesen. 400m hoch über dem Atlantik mit Blick auf Meer und die Insel Gomera,in einem tollen Garten mit Palmen, Oleander, Benjamini, Feigenbäumen und v.a., liegt das Haus und darunter das kleine Gästehaus, in dem wir logieren dürfen.
Nachdem wir den ganzen Tag noch nichts zu uns genommen haben, gibt es nachmittags erst mal einen leckeren Nudelauflauf. Irgendwann unterbreche ich die lebhafte Diskussion zwischen Josef und Armin, dafür haben sie noch 10 Tage Zeit, und wir räumen unsere Sachen ein und verschnaufen kurz. Armin taucht sogar kurz in den Pool.
Abends gibt es ein Sekt-Tasting für die Silvester-Party, doch um 2200 sind wir platt und verziehen uns ins Bett.
Montag, 29. Dezember 2025
Wir schlafen bis fast 0900. Hier oben ist es himmlisch ruhig. In der kleinen Küche des Gästehauses trinken wir Kaffee, draußen scheint zwar die Sonne, aber es ist noch ziemlich kalt. So verschieben wir das Baden auf später. Der Vormittag vergeht dann damit, dass Armin Josef hilft sein Starlink zu installieren, was sich als äußerst kompliziert erweist. Die Sonne ist weg, graue Wolken ziehen am Himmel vorbei, es ist windigund nicht gerade warm. Also nixmit Baden. Gegen 1500 geben die Jungs auf, es funktioniert nicht, Josef schmeißt den Grill an und es gibt ein spätes Mittagessen. Mich juckt die Nase, ich fühle mich leicht grippig und verziehe mich zum Mittagsschlaf.
Um 1800 fahren wir die Serpentinenstrasse den Berg hinunter an die Küste. In einem der vielen Touriorte laufen wir an der Promenade entlang und lassen uns in einem Eiskaffee nieder. Gegen 2100 sind wir zurück. Hier oben ist es um einige Grad kühler als unten am Meer und wir sind froh, dass im Haus die Klimaanlage/Heizung läuft.
Dienstag, 30. Dezember 2025
Wieder schlafen wir bestens bis fast 0900. Marion hat uns den Kühlschrank gut gefüllt, so dass wir uns heute mal zum Kaffee noch Müsli schmecken lassen. Anschließend kurven wir die steile Strasse hinunter nach Puerto de Santiago, um im Mercadona-Supermarkt einzukaufen. Danach geht es nach Los Gigantes. Die eigentlich imposante hohe Steilküste verliert etwas an Bedeutung, wenn davor 2 riesige Baukräne stehen, die fast genau so hoch erscheinen. Mit der Aussicht auf`s Meer und La Gomera lassen wir uns Cappuccino schmecken. Hier unten ist es wieder deutlich wärmer als oben. Wir fahren eine Tankstelle an, um den Reifendruck aufzufüllen. Da hat wohl beim Vermieter niemand drauf geachtet!
Zurück auf dem Berg ist Baden angesagt. Natürlich verschwindet die Sonne genau in dem Moment hinter Wolken als wir ins Wasser gehen. 18,5° Wassertemperatur ist erträglich, leider ist die Luft auch nicht viel wärmer. Kurzes Mitochondrientraining, dann ziehen wir uns aber gerne wieder trocken und warm an.
Nach einem gemütlichen Nachmittag auf der Terrasse vor unserem Häuschen fahren wir abends zusammen wieder runter zur Küste. In Playa San Juan haben wir einen Tisch im Rincon der Marinero reserviert. Hier unten ist es auch am Abend noch warm genug, um draußen zu sitzen und wir lassen uns Paella schmecken. Zurück auf dem Berg gibt es noch ein Glas Weißwein bevor wir müde in die Betten fallen.
Mittwoch, 31. Dezember 2025
Silvester
Die Sonne lacht vom Himmel und nach einem späten Frühstück wärmen wir uns zunächst im Windschatten der Strandmuschel am Pool auf, bevor wir ins Wasser eintauchen. Es ist sehr, sehr erfrischend!
Der Silvesterabend wird lang, lebhaft, lustig und lecker. Um den großen Wurzelholztisch sitzen 5 Paare und ein Kind. Auf zwei Raclette-Geräten brutzeln Käse, Rindfleisch und Garnelen, dazu gibt es leckere spanische Kartoffeln und viele Beilagen. Die Unterhaltung ist lebhaft und die Zeit geht schnell vorbei. In Ermangelung einer TV-Show zählen wir um Mitternacht die Sekunden selber laut runter. Dann wird es lustig! Nacheinem spanischen Brauch muss man zu jedem Glockenschlag eine Weintraube essen und sich dazu etwas wünschen. 12 Glockenschläge, 12 Weintrauben, 12 Wünsche für 12 Monate,das ist gar nicht so einfach! Anschließend werden Glücksraketen entzündet. Steffen hat für jeden eine Rakete mitgebracht und mit Namen beschriftet. Einzeln werden sie in den klaren Himmel geschossen und wieder darf man sich zu seiner Rakete etwas Wünschen. Das sind doch schöne Silvesterbräuche.
Bis 0300 früh sitzen wir noch zu sechst zusammen und es wird heiß diskutiert über KI. Latifa, die aus Madagaskar stammt, bringt den Ausdruck „plem plem“ ins Gespräch. Den haben wir schon lange nicht mehr gehört!










