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Freitag, 13. April 2018

Heute steht um 0900 Giovanne, der Mann für den Wassermacher, im Cockpit. Armins Reparatur auf den Marquesas, am 1. April letzten Jahres, hat lange gehalten. Aber jetzt fängt es wieder an zu tropfen. Die komplette Membraneinheit wird ausgebaut, in der Werkstatt wird das defekte Teil ersetzt und alles auf Dichtigkeit getestet. Der Hochdruckschlauch ist korrodiert und muss ausgewechselt werden. Bis zum Mittag ist es wieder eingebaut. Auf einen Testlauf verzichten wir, das Hafenwasser hier ist so schmutzig, da müssten wir gleich wieder frische Filter einsetzen. Wenn Didier heute mit dem Motor fertig werden sollte, wollen wir am Sonntag in die Bucht von St. Anne. Da ist das Wasser sauber genug zum Testlauf und zum Baden.
Didiers Ankunft mit den gereinigten Motorteilen fällt gegen Mittag genau zusammen mit der Rückkehr von Giovanne. Da der Motorraum zu eng für zwei Arbeiter ist, geht — natürlich — Didier wieder und kommt erst um 1430 nach der Mittagspause zurück!
Bis zum Abend (1730) ist dann der interne Wasserkreislauf, der Kalk und Rostpartikel enthält, mit Essigwasser gespült. Außerdem sind die Racor-Filter gewechselt. Am Montag soll noch mal mit Essigwasser gespült werden. Das bedeutet aber, dass wir am Wochenende den Liegeplatz nicht verlassen können.
Am Abend laufen wir über den Steg. Hier liegen außer einer Amel 64 und zwei 55 und 54 hauptsächlich Super Maramu. Auf fast jeder ist irgend etwas Interessantes zu entdecken, das der Eigner modifiziert hat. Unser neuer Nachbar an BB, die italienische NEFELI, hat ein System zum Verstellen der Genuarutscher, das uns gut gefällt. Das müssen wir morgen fotografieren und genau inspizieren.

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